Unsere Haustiere - Seelenfreundin, Seelenfreund

Um es vorweg zu nehmen - nein, ich sehe mich nicht als "Tierflüsterin" und meine Beratung ersetzt weder den Tierarztbesuch, noch eine gute Ausbildung eines Hundes in einer Hundeschule.

 

Dennoch ist es darüberhinaus möglich, auch die Kommunikation mit dem eigenen Haustier, z.B. Hund oder Katze, wesentlich zu stärken. Haustiere begleiten uns (meist) über viele Jahre und werden uns zu treuen Gefährten. Es hat eine Bedeutung, welche Art von Haustier wir uns aussuchen, auf welche Weise und zu welchem Zeitpunkt es/sie zu uns kommt/kommen und welchen Platz es/sie in unserem eigenen Leben einnimmt/einnehmen.

 

Haustiere sprechen (tagtäglich) mit uns. Ohne Worte. Dafür mit ihren Macken und Eigenarten, mit ihrem Verhalten, mit ihren Krankheiten und ihrem ganzen Wesen. Sie begleiten uns durch dick und dünn und geben unserem Alltag Struktur, wir kümmern uns liebevoll um sie. Man ist ein Team.

Auch im Zusammenleben mit unseren Haustieren werden wir meist erst durch "Störungen" darauf hingeschubst, etwas genauer hinzuschauen. Wie beim Menschen gilt selbstverständlich zu allererst die medizinische Abklärung und Hilfe und damit der Ausschluß jeglicher organischer Ursachen! Doch unsere Haustiere sind überaus sensibel und oft spielen auch bei ihnen psychische und subtile Faktoren eine wichtige Rolle. Tiere spiegeln nicht selten Themen ihrer Lieblingsmenschen.

 

Zum einen kann z.B. in Aufstellungsarbeit geklärt werden, was das Tier evtl. brauchen könnte, was ihm gut tuen könnte, damit es ihm und seinen Menschen in einer Situation besser geht. Das kann in Zusammenhang mit einem best. (unerwünschten?!) Verhalten stehen, z.B. extreme Ängstlichkeit, Ablehnung gegenüber eines Familienmitgliedes oder extreme Anhänglichkeit, Appetitlosigkeit, Aggressivität. Das kann aber auch eine neue Bedürftigkeit mit zunehmendem Alter sein, bis hin zum Annehmen einer Krankheit des Tieres, letzten gemeinsamen Tagen und Tod.

 

Die Situation in den Gesamtkontext der Familie, bzw. der eigenen Person einzuordnen und vlt. noch einmal einen ganz anderen, neuen, z.T. überraschenden Blick darauf zu bekommen, kann sehr förderlich sein.

 

Auch das eigene Haustier z.B. würdig im Sterben zu begleiten (wenn die Zeit dafür bleibt) und es auch noch einmal in seinen letzten Tagen eizubetten und zu halten in seinem gewohnten, familiären Umfeld und in Harmonie, kann am Ende noch sehr viel Kraft und Zuversicht generieren. Das Gefühl, alles für sein geliebtes Haustier getan zu haben, ist sehr tröstlich.

 

Lassen Sie uns darüber sprechen und gemeinsam überlegen, wie Sie Ihr Haustier möglicherweise unterstützen können. Und auch darüber, was Sie selbst tun können, um in eine gute Verbindung mit Ihrem Haustier zu kommen, in einer solchen zu sein, bzw. zu bleiben.

 

Liebe Grüße an dieser Stelle von unserer Hundelady Buffy - Oldy but Goldy (sie ist schon 13J)